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Reviews for Fragmente II:
Was es genau mit dieser MCD-R auf sich hat, lest Ihr bitte im Gespräch mit Cornelius in diesem Heft! "Fragmente II" ist die erste Veröffentlichung mit einer richtigen Gruppenbesetzung und sozusagen der Appetithappen für das bald erscheinende Album Nr.2. Die aufgestockte Personalauswahl tut SAGITTARIUS in Sachen Abwechslung sehr gut. Das ohnehin schon geniale "Erio" konnte in der neuen Besetzung noch einmal perfektioniert werden. Mit "Little Black Angel" ist ein herrlicher Tribut an DEATH IN JUNE dabei – Deas Gesang ist wirklich wunderschön und die Begleitung durch Cornelius' Stimme rundet das Lied ab. Flöte, Gitarre und Klavier halten sich auf dieser MCD-R generell gut die Waage; Gesang ist im Vergleich zu "Die Große Marina" reichlich vertreten. Auch wenn ich hier nicht alle sechs Lieder einzeln erwähne, könnt Ihr mir glauben: "Fragmente II" läßt auf das kommende Album hoffen und weckt große Erwartungen in mir. Wenn einem von Euch "Die Große Marina" zu eintönig und klavierlastig war, dann sollte er dennoch und erst recht das kommende Album ins Visier nehmen, glaubt man dem Klang von "Fragmente II". Wer diese auf 50 Exemplare limitierte MCD-R nicht ergattern konnte, kann die 2006er Version von "Erio" bis zum Erscheinen des zweiten Vollalbums auf der CD-Beilage dieser Ausgabe genießen.
(Heiko, Iut de Asken Magazin)
It has been some four years since Sagittarius suffused thickset vinyl with neoclassical mien on their debut, 'Die grosse Marina', and in the interim the project under the conducting of frontsman Cornelius Mikael Walder has seen a lineup change that features in this small sampling as prelude to their upcoming second full length, 'Songs from the Ivory Tower' in 2007 on Cold Spring Records. The six tracks that feature in the quarter-hour opus consist of partially released tracks that hint at the trembling neoclassicism honeycombed with folkish inheritance that Sagittarius employ. Pianoforté features prominently throughout nearly all tracks, romantically rendered introspection maintaining tentative foothold to traditional instrumentation where the folk elements most often reveal themselves in the conspicuous soaring flute, a duet wistful and at times dolorous. Instrumental, and mostly keyboard at that, for nearly the whole six tracks the album does divagate with a cover of Death in June's Little Black Angel, that reveals the addition of the new members to Sagittarius, Alexander M (on guitar) and TeDea (on vocals). The last track blends symphony with piano and the departed member, Philipp Jonas on guitar. This teaser, of a sort, delivers a soft and intimate embrace musically, a doctrine of expression through the patterning of romanticism; one can envisage the gentle padding of fingers on the pianoforte by Waldner, the languor filled with sorrowing harmony. 'Fragmente II' is a limited edition CDR released by Cornelius Mikael Waldner in an edition of 50 copies. The album is presented in a four-page yellowed marbleised card, inset with detailed liner notes as well as an attached glossy photo of Waldner, signed and numbered, with the CDR disc face featuring a tasteful colour printed medusa head taken from an undisclosed oil painting in neoclassical fashion.
(Symbolique, HeathenHarvest.com)
DON'T spend too long trying to track down this ultra-rare gem. Released as a CD-R, it's limited to just 50 copies and is both signed and hand-numbered. The affable chap behind this recording, Cornelius Waldner, handed me a copy when I met him in London for his guest appearance with the Italian group Rose Rovine e Amanti. Previously, Cornelius had played flute on HERR's 'Vondel's Lucifer' album and released 'Im Zeichen der Sonne' (1999) and 'Die Grosse Marina' (2006); the last of which is based on the Ernst Junger novel, 'On The Marble Cliffs'. Sagittarius have also worked on a soundtrack for the film 'Gelegenheit Leben' and a future project, 'Songs from the Ivory Tower' is due to appear on Cold Spring. 'Fragmente II', on the other hand, was recorded in Germany during a brace of recording sessions and contains six new and semi-new tracks. 'Erio (Version 2006)' has been re-recorded after a previous outing on 'Die Grosse Marina' and is a fantastic rendition of the tune made notorious by Current 93 on 'In the Heart of the Wood and What I Found There', albeit without David Tibet's lyrics. Piano and flute are combined beautifully in a sweet and haunting melody. 'Sternwandel (Instrumentale Fassung)' is a lively rendition of C93's 'Soft Black Stars', but the more complex keyboards and addition of the flute is truly astounding. 'Menuet aus den 'Sechs Musicalischen Partien' (fur H.E.R.R.)' is, as the title suggests, dedicated to my own group, and is a Johann Krieger piece from 1697. Again, the music is a combination of flute and piano and offers a distinctly Baroque atmosphere that is both gentle and lilting. 'Nova Apocalypsis' is another piece that could have come straight from the 'Soft Black Stars' album, but this time the frivolous piano is joined by a more menacing undercurrent as provided by the accompanying low notes. This is a really superb piece of music and reminds me somewhat of the Swiss neo-classical project, Ozymandias. The song 'Little Black Angel' should be more than familiar to fans of Death In June and its inclusion here almost heals the bitter rift between DIJ and Current 93. Well, perhaps temporarily. This time, Cornelius and Dea perform a great vocal duet above the busy, strumming guitar of Alexander M with the fretless bass of Stefan Leopold bringing up the rear. Finally, 'Nihil Arisen' returns to the softer melodies of previous tracks, but the sound becomes fuller with the eventual inclusion of Philipp Jonas on guitar and Imke Fs gothic harmonies. To conclude, then, there is a real cohesiveness about Sagittarius' music and this special release really whets the appetite and leaves you hungry for more.
(Troy Southgate, Synthesis Journal)
Die Pressemeldung ist schon etwas älter: "Das nächste Sagittarius – Album wird bei Cold Spring erscheinen." Aber das dauert noch ein wenig. Ende des letzten Jahres ist jedoch eine neue Sagittarius – Veröffentlichung nahezu untergegangen; auf der einen Seite aus dem Grund, dass es sich um eine auf nur 50 Stück limitierte CD-R handelte, auf der anderen gab es eine (nicht wirklich nachvollziehbare) Kontroverse um den Auftritt, der Anlass der Veröffentlichung sein sollte. Zu einem schlechten Schluss kam die genannte Kontroverse durch die Absage des gemeinsamen Konzerts von Sagittarius mit Shava Sadhana im Rahmen der "Wolfstanz" - Veranstaltungsreihe. Zu "Fragmente II": 6 Stücke enthält die vorliegenden CD-R. 5 davon wurden in einer Session z.T. mit der neuen, auf Gruppenstärke gewachsenen, Sagittarius - Besetzung eingespielt. Das letzte Stück war ursprünglich Teil des Soundtracks des Independent – Films "Gelegtheit Leben". Geboten wird mit "Erio (Version 2006)" ein ursprünglich vom Album "Die große Marina" stammendes Stück, dass sowohl produktionstechnisch als auch spielerisch im neuen und verbesserten Glanz erstrahlt. "Sternwandel V" ist ein fast schon verträumter Vorgeschmack auf das kommende Album, hier noch in der instrumentalen Version, bei der die glasklare und gefühlvolle Flöte im Vordergrund steht. Stück Nr.3 ist den musikalischen Weggefährten der Gruppe H.E.R.R. gewidmet, auf deren letzten Album Cornelius von Sagittarius als Gastmusiker mitwirkte. Beim "Menuet aus den sechs musicalischen Partien" handelt es sich um eine klassische Bearbeitung, die sich problemlos in die eigenen Werke von Sagittarius einreiht und die Verwurzelung von Sagittarius in der klassischen Musik verdeutlicht. "Nova Apocalypsis" ist ein getragenes, um nicht zu sagen schwermütiges Stück Klaviermusik. Dem Hörer kommen eigentlich automatisch Kombinationen wie "traurig schön" oder "anmutig bedrückend" in den Sinn. Das sollte man gehört haben. Dem folgt mit "Little Black Angel" die nächste Sagittarius – Coverversion nach "Antichrist & Bar-Codes" von Current 93 auf dem Neo-Form I – Sampler. Der Duett-Gesang von Cornelius und Dea verleiht dem Stück neue Facetten, speziell handelt es sich hier glücklicherweise nicht um eine der gesichtslosen "wir spielen einfach mal ein bekanntes Lied nach" – Versionen, sondern um eine eigenständige Interpretation. Dem aufmerksamen Hörer (und erst recht den Musikern unter den Hörern) wird der von einem Gastmusiker gespielte Fretless Bass auffallen, der in der Akzentuierung jeder Keyboard-Kleisterei anderer Projekte aus dem Folk-Bereich haushoch überlegen ist. Sehr gut. Abgerundet wird "Fragmente II" von "Nihil Arisen", dem Auszug an dem bereits erwähnten Soundtrack. Bei dem elegischen und sich langsam aufbauenden Stück kommen neben dem Klavier außer der Gitarre noch Streicher und Gesang zum Einsatz. Noch lässt sich vielleicht eine Kaufempfehlung für "Fragmente II" aussprechen. Wenn man allerdings bedenkt, dass andere bereits 2 Monate Zeit hatten sich das gute Stück zu sichern, könnte es ein wenig schwierig werden. Wer kein Glück hat und nicht mehr in den Genuss der nett aufgemachten CD-R im Klappcover mit Photo-Inlay, Signatur und Nummerierung kommt, sollte nicht unbedingt verzagen, denn 3 der Stücke sind auf der noch erhältlichen Neo-Form Sampler-CD "Salon Décadence" verfügbar. Genau handelt es sich um Erio (Version 2006), Menuet aus den "sechs musicalischen Partien" und Nihil Arisen.
(Black Angel, Neo-Form.de)
Ursprünglich war diese kleine - etwa 15 Minuten umfassende - Zusammenstellung von Sagittarius als Veröffentlichung anlässlich der dritten Ausgabe des Wolftanzes am 25.11.2006 in Gießen angedacht. Da diese Veranstaltung leider aus an dieser Stelle nicht weiter zu erläuternden Gründen abgesagt werden musste, entschloss man sich im Hause Sagittarius, diese auf bloß 50 Exemplare limitierte Scheibe dennoch unter die Hörerschaft zu bringen. Eine gute Enscheidung, denn mit Fragmente II hat man sich in jeder Hinsicht sehr viel Mühe gegeben. Nicht nur die sehr klassische, vor allem von Klavier und Flöte getragene Musik zeigt viel Liebe zum Detail, auch das handnummerierte Artwork zeigt, dass Herzblut in dieser Veröffentlichung steckt. Insgesamt finden sich auf Fragmente II sechs Stücke, von denen die ersten vier von Flöte und Klavier gespielte Instrumentalstücke sind. Sie muten allesamt sehr klassisch an und schaffen es gut, die Sinne und Gefühle beim Hörer anzusprechen. Andächtige, ruhige Musik, eingängige Klavierharmonien und eine sehr melodiös gespielte Flöte, was eine relative Seltenheit in diesen musikalischen Gefilden darstellt und mit Recht als eine der großen Stärken von Sagittarius angesehen werden darf. Faszinierend bei der Musik ist, welche große emotionale Spannbreite trotz der spärlichen Instrumentierung erreicht wird – ein angenehmer Beweis dafür, dass weniger manchmal mehr ist. So trifft man auf Melancholie und Trauer gleichermaßen wie auf optimistische Tendenzen und Besinnlichkeit. Beim Schlusstitel Nihil Arisen treten an Stelle der Flöte weiblich-hymnischer Gesang und eine gezupfte Gitarre hinzu, die ebenfalls die gewünscht Wirkung unterstreichen. Etwas abweichend vom Rest der Veröffentlichung ist der fünfte Titel: Eine Coverversion des Little Black Angel von Death in June. Sagittarius interpretieren den Titel mit der obligatorischen Akustikgitarre, einem Kontrabass und – was dem Stück eine bisher ungekannte Facette abgewinnt – zweistimmigen Gesang, bei dem zur Stimme Cornelius Waldners die Stimme von Sagittarius-Sängerin Dea hinzutritt. Somit gelingt es ihnen, dem Stück neue Aspekte abzugewinnen und geben dem Cover eine absolute Berechtigung, da es einen würdigen Tribut an das Original darstellt! Neben Death in June tauchen noch zwei weitere große Namen auf der CD auf: Auf Fragmente II findet sich außerdem ein an die befreundeten Musiker von H.E.R.R. gewidmetes Menuet aus den "sechs musicalischen Partien" des Nürnberger Komponisten Johann Krieger, der im 17. Jahrhundert gelebt hat, während das Artwork von Stefan Georges Gedicht Aus purpurgluten sprach des himmels zorn (der Sammlung Der Stern des Bundes aus dem Jahre 1914 entnommen) geziert wird, wodurch zwei weiteren Größen verdient Tribut gezollt wird. Eine runde, kleine Veröffentlichung, bei der die 4,- Euro sehr gut angelegt sind. Man darf gespannt auf das für Anfang 2007 geplante Album Songs from the Ivory Tower sein, das im Hause Cold Spring erscheinen wird.
(Marius, Alternativmusik.de)
In der Nachfolge der "Grossen Marina" präsentiert uns Cornelius Waldner hier sechs ruhig gehaltene und verträumt besinnliche Stücke, die ihren Platz zwischen neoklassischen Klavieretüden und (neo)folkloristischen Stücken finden. Veröffentlicht wurde "Fragmente II" in einer limitierten Auflage von 50 Stück anlässlich des III. Wolfstanzes der Burschenschaft Dresdensia-Rugia zu Giessen, wobei die musikalische Untermalung solch eines Abends besser hätte sicher nicht ausfallen können, hätte der Abend wie geplant stattfinden können und wäre nicht wieder einmal dem subversiven Treiben politisch fehlgeleiteter Aktionisten zum Opfer gefallen. Cornelius Waldner versteht sein Handwerk und so sind seine wehmütigen Interpretationen, zumeist unterstützt von Flötenklängen, eine willkommene Abwechslung im musikalischen Einheitsbrei, den man zuhauf und ohne meist ohne jegliche Inspiration heutzutage vorgesetzt bekommt. Einzig die Death in June Coverversion von "Little Black Angel" durchbricht den instrumentalen Reigen und stellt nicht zuletzt durch die weibliche Stimme von Dea, die Cornelius hier gesanglich unterstützt, eins der besten mir bekannten Death in June-Covers dar. Kontakt zu Cornelius bekommt Ihr unter: http://www.myspace.com/marblecliff
(M.K., Obliveon.de)
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