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Reviews for "Songs From The Ivory Tower":

Sagittarius began as the brainchild of one Cornelius Waldner, a German musician whose startlingly poignant and affecting creative gift lies in a blending of neo-folk and neo-classical elements. Where friction is generated between those two approaches, Waldner incorporates it, exploits its potential, and makes it his own, resulting in a sound that has a robust coherence and poised, crystal-clear vision. "Songs from the Ivory Tower", Saggitarius's second full-length, brings in co-conspirators of exceedingly fine pedigree, including Von Thronstahl's Marcel P, now a full-time member of the band. No surprise, then, that when vision and skill collide, something precious sparks to life.

Wistful, stately piano movements which are capable of many moods – some dolorous, some auspicious- form the foundation of Sagittariuss sound, accompanied by clean guitars, intimate yet authoritative vocals, flutes and occasionally the neck-hair-raising low lament of the cello. The melodies are beautifully constructed, designed so that they seem so simple yet at the same time so far beyond what the listener could dream of creating. "Die nächtlichen Geschicke" has a warm, fairytale folkiness to it, while "Das Lied" and "Der gute Kamerad" feel like traditional songs, the latter having a proud, national feel. In contrast, "Menuet von Johann Krieger" sees Sagittarius explore the full dignity and grandeur of the European classical past, whilst "Nova Apocalypsis" moves with a ponderous gait.

A variety of different vocal approaches exist on "Songs from the Ivory Tower", due to Waldner's willingness to vacate the microphone on behalf of a small galaxy of guest singers. His own voice, pitched into a cadence which is part speech, part song, is clear and quietly strong. Herr Twiggs and Marcel P have deeper, more resonating voices, whilst Troy Southgate (of Seelenlicht fame) moves in higher keys and provides a contrast on tracks such as "Der gute Kamerad". In all, though, just as it is impossible to see the seams between classical and folk, the different voices do not give a patchwork effect, but seem to fit together most beautifully.

"Songs from the Ivory Tower" captures mood perfectly, but there are no simple emotions, no pure sadness or pure grandiose coolness. The cover of Forthcoming Fires "Europa Calling" exhibits the most passion, but the potential for outburst, for a clarion call, for an unbearable, classical climax, seems ever-present in Sagittarius's own material. This potential mixed with the kind of uncanny sensibilities belonging to minds who can summon up the story of a boy who "lost his way in the woods of fey" ("The Song") is nothing short of magical; this is an album in whose isolated and privileged halls you will want to lose yourself over and over again.

(Ellen Simpson, Hierophant Nox)


"Songs From The Ivory Tower" ist das bei Cold Spring Records erschienene Album des Paderborner Musikprojekts Sagittarius betitelt. In der Tat betrachtet der lyrische Erzähler die Gesellschaft und die Stellung des Individuums in ihr von einem Elfenbeinturm herab - und was er "dort unten" sieht, gefällt ihm nicht. Sagittarius machen neoklassische Musik, und so sind die vierzehn Lieder des Albums vor allem vom fesselnden Pianospiel des Cornelius Mikael Waldner, Gründer des zur Zeit dreiköpfigen Projekts, bestimmt und vermitteln unabhängig vom textlichen Inhalt - vorwiegend Gedichtinterpretationen von Stefan George, Gottfried Benn und anderen - vor allem eins: tiefe Melancholie angesichts der grauen Eintönigkeit eines gleichförmigen, mittelmäßigen Alltagslebens.

Gleich im ersten Lied öffnet Waldner textlich die Büchse der Pandora, um sich in den folgenden drei Titeln wie in einem Triptychon der Isolation dem wehmütigen Nachsinnen über die zwischenmenschlichen Konsequenzen der Innerlichkeit, des Waldgangs, der nietzscheanischen Vereinsamung hinzugeben. Letztendlich bekräftigt er jedoch seine Distanz zur Masse, auch um den Preis des Verlusts willen, den "An des Meeres Strand" skizziert und der letztlich in der Vertonung des Benn-Gedichtes "Trunkene Flut" mit stoischem Gleichmut akzeptiert wird.

Nach einem Ausflug in die mythisch-symbolistische Welt von Stefan George ("Das Lied") folgt dann der bemerkenswerteste Titel des Albums: Ludwig Uhlands ewiges Ruhmesblatt "Der gute Kamerad", in einem zarten, zerbrechlichen Deutsch vorgetragen von Troy Southgate, der in erster Linie als Sänger des englisch-niederländischen Projekts H.E.R.R. auftritt, und feinsinnig begleitet von Piano und Klavier.

Nach diesem zutiefst emotionalen Stück hat der geneigte Hörer bei zwei längeren instrumentalen Titeln Gelegenheit, seine eigenen Gedanken schweifen zu lassen, ehe "Sternwandel V" folgt, gesungen von Kammer-Sieben-Kopf Herr Twiggs. Aus dem spätromantischen Kleinod Bernhard Üxküll-Gyllenbands wird hier im Kontext des Albums eine anklagende Trauerrede über jene, die sich in ihrem eigenen kläglichen Mittelmaß genügen und dem Streben nach Höherem verwehren.

Weitere Instrumentalstücke und eine Hommage an die ehemalige Band des befreundeten Josef Maria Klumb, Forthcoming Fire, runden den musikalischen Mikrokosmos geschmackvoll ab, ehe die englische Adaption des genannten George-Werkes den Tanz durch neoklassische Sternenwelten beschließt und den Hörer tief bewegt, inspiriert und nachdenklich zurückläßt. Leise Töne beherrschen dieses Album - doch können sie zusammen mit den Texten für jene, die zu hören verstehen, wie Donnerhall klingen.

Wahrlich, nach der ersten Langspielplatte "Die große Marina" - eine musikalische Begleitung zu Ernst Jüngers "Auf den Marmorklippen" - sind Cornelius Waldner und Sagittarius mit "Songs From The Ivory Tower" auf dem bisherigen Zenit ihres künstlerischen Schaffens angekommen. Auf das, was da noch kommen wird, darf man gespannt sein.

(Nils Wegner, Junge Freiheit 07/2009)


Als ich im dritten "Iut de Asken" das Gespräch mit Cornelius Waldner das Gespräch führte, konnte ich noch nicht erahnen, was mich mit dieser CD erwarten würde. Denn kaum befand sich das Heft in Druck, ereilte mich der Anruf, die komplette Besetzung habe durch einen Streit gewechselt. Bumms! Aus! Kein Frauengesang mehr usw. So wurden die Karten neu gemischt und die wirklich gelungene und von mir abgefeierte CD-R "Fragmente" konnte nicht mehr als Maßstab des zu Erwartenden gelten. Nun, der Besetzungswechsel hat SAGITTARIUS nicht geschadet. "Songs from the Ivory Tower" schlägt ein, wie eine Granate, wenn man das bei einem Neoklassik-Album sagen darf. Instrumentale Grundlage der 15 Lieder ist natürlich wie gewohnt das Klavier. Dieses wird ergänzt durch Flöten (leider mal wieder viel zu selten), durch männlichen Gesang (zum Glück nun häufiger denn je) und durch ein Cello in zwei Liedern und die Gitarre in einem Lied. Bei den vier ersten Liedern singt Cornelius selbst und ich hätte ehrlich gesagt nicht gedacht, daß er das so überzeugend hinbekommt. Stücke wie "Du stehst am alten Gartentor und schweigst" und "Die nächtlichen Geschicke" werden dadurch zu echten Tränendrüsendrückern. Überhaupt zieht sich durch fast alle Stücke eine verdammt depressive Stimmung. Das muß an dem finnischen Blut in Cornelius' Adern liegen, hehe... Ich kenne eine junge Dame, die fragt immer: "Wie viele Leute haben sich zu der Scheibe eigentlich schon umgebracht"?. Tja, nicht eine ganz unberechtigte Frage... Da ist "Das Lied" geradezu schon der fröhliche Schlager dieses Albums (Vertonung eines Gedichtes von Stefan George, das schon von CARVED IN STONE als Lied umgesetzt wurde). Die Vielzahl von Gastmusikern dokumentiert nicht nur das hohe Ansehen von SAGITTARIUS – diesen Herren verdankt Cornelius auch einen erheblichen Teil der Abwechslung auf "Songs from the Ivory Tower". Das Cello von Marcel (HALGADOM) ist für die betroffenen Stücke eine absolute Veredelung der Klavierarbeit. Leider, leider hat er aber als Ausgleich mit seinem viel zu zaghaften Gesang "Das Lied" schwächer gemacht, als es sein müßte. Hier wäre mehr drin gewesen. Den stärksten, weil markantesten Gastauftritt hat Damiano von ROSE ROVINE E AMANTI. Sein Gesang auf "Europa Calling" verleiht dem Album einen besonderen Höhepunkt und reißt es förmlich aus der Selbstmordstimmung heraus. Alles in allem ist die Version dennoch sehr bewegend. Weitere Gastmusiker wurden bei KAMMER SIEBEN und SECRETS OF THE MOON „ausgeliehen". Ich finde es übrigens total Klasse, daß Philipp von S.O.T.M. trotz heftiger Kritik aus dem Gutmenschenlager der BM-Szene immer noch seine kleinen, aber hörbaren Dienste für SAGITTARIUS verrichtet. Ich könnte noch Stunden über diese Scheibe schreiben und schwärmen; zu jedem einzelnen Lied. Aber das bringt keinem von uns etwas. Merkt Euch nur: Die Scheibe ist neoklassisch, klaviergeprägt, schwer depressiv, lyrisch ansprechend-alteuropäisch und dennoch voller Abwechslung im Rahmen dessen, was ein Projekt wie SAGITTARIUS an Abwechslung verkraftet, ohne seine Identität zu verlieren. Ich habe nie daran gezweifelt, daß Cornelius mit "Songs from the Ivory Tower" eine gute Scheibe abliefern wird. Daß SAGITTARIUS hier aber dermaßen überwältigend sind, war selbst für mich eine Überraschung. Pflichtkauf für Freunde des Genres!!! SAGITTARIUS calling...

(Heiko, Iut de Asken Magazin 4)


Following two self-released works, Sagittarius -the brainchild of Mr. Cornelius Waldner- land a deal on the prolific Cold Spring label. Songs from The Ivory tower is a valuable collection of piano and voice ballads, embellished by quiet and sparse classical string arrangements and occasional acoustic guitar. Remarkably crossing freely between neo-classical and neo-folk, Sagittarius comes to he fore as a relative novelty in the genre, with fresh sounding and soulful compositions, whose cleanness and gentleness work well in the context of such a tormented genre. The full bodied warm vocals are definitely one of the stand-out assets of the work, but least we forget support contributions by a number of "genre" artists , ranging from Forthcoming Fire to Rose Rovine e Amanti to HERR and Seelenlicht, or the fact the most of the lyrics are in fact German poems, giving that strong bitter taste that finely clashes with the sweetness of most of the minimal acoustic arrangements. Drifting between melancholy, nihilism and bucolic dreaminess, this is a perfect companion to a fireplace winter gathering of unrestful souls. Recommended.

(www.darklifezine.de)


Die Büchse der Pandora öffnet ein ums andere Mal der gute Cornelius Mikael Waldner - und dies nicht vorrangig mit dem schwer lokalisierbaren Schwarzmetall-Projekt Hailstorm, sondern dem dreiköpfigen Sagittarius, der ausschliesslich über die Strassen des klassischen Neo-Folk getrieben wird.
An seiner Seite hat Waldner zum einen Marcel P., zuständig unter anderem für den Cello, die Bassgitarre sowie den Bühnen-Gesang und nebenbei aktiv bei Halgadom, Svarrogh und Von Thronstahl, zum anderen Dimo Dimov, der sich für die Gitarrenarbeit verantwortlich zeichnet und ansonsten mit Formationen wie Svarrogh, Hatred Divine und Viszeral durch die Lande zieht beziehungsweise zog.
Gemeinsam errichtet dieses Dreigestirn den zweiten Langspieler von Sagittarius - "Songs From The Ivory Tower".

Lyrisch folgt man den poetischen Pfaden von Stefan George, Bernhard von Üxküll Gyllenband, Gottfried Benn, Ludwig Uhland und Timo Kölling und schlägt sich bisweilen wacker durch das Dickicht des Symbolismus und der späteren Neuromantik.
Und dass sich Klavierstunden irgendwann bezahlt machen belegt Meister Waldner persönlich mit zauberhaften Tastenklang-Teppichen, die sich in vierzehn Kapiteln zu unwirklichen Traumwelten zusammenfinden und den Hörer im Sternenfieber vom Früh- zum Abendrot geleiten. Man fühlt sich permanent gefangen in den ergreifenden Tonbauten, die unter Zuhilfenahme von Cello, Gitarre und Flöte in die Höhe wachsen - erhaben und mahnend unterlegt von stillen Gedichten, die einer jeden Auswahl poetischen Geplänkels erlesen entwachsen und die festen Grenzsteine des Weges zum Elfenbeinturm setzen.

Angenehm sanft weht der Wind der Vergänglichkeit über sechsundvierzig Minuten nostalgischer Sehnsüchte, wie man sie nicht bildhafter hätte zum Ausdruck bringen können. Demzufolge auch von mir ein Kniefall vor dem goldenen Schützen, der seinen Pfeil direkt ins Herz seiner Hörerschaft zu lenken versteht und mit "Songs From The Ivory Tower" ein zartes Bollwerk des Neo-Folk zwischen die Fronten von Liebe und Hass, Leben und Tod sowie Licht und Schatten schiebt. Leidenschaft pur! Label: Cold Spring Records

(www.schlachtenruf.de)


Songs From The Ivory Tower is a title that epitomises the spirit and essence of neofolk music. Sagittarius are ostensibly a German one-man band, yet an elite cast of guest musicians, including Marcel P. of Von Thronstahl and Troy Southgate of Seelenlicht, offer splendid accompaniments to main instigator Cornelius Waldner. The songs represent oft-doleful odes to a Europe long lost, taking the form of striking piano pieces at times rivalling the intensity of Diamanda Galas augmented with delicately-positioned string instruments. A triumphant highlight is the Forthcoming Fire anthem 'Europa Calling'. Sagittarius' lyrics are derived from German poets of yore and are half-sung / half-spoken in a tar-black tone of oceanic depth. A sorrowful sixth track entitled 'Trunkene Flut' is a highlight and precedes three hopeful pieces in which a springtime levity is introduced, with the charming wood flute and acoustic guitar carrying the spirit of a medieval English country garden, before the mood metamorphoses once more and one's heartstrings are pulled in an altogether darker direction by Waldner, puppet-master extraordinare. Don't you hear Europa calling? For him who leads the children home... (4.5)

(Zero Tolerance Magazine)


After being part of the Black Metal band HAILSTORM for more than 10 years, Cornelius Waldner decided to explore his Neo – Classical side as well.
After its little known debut, SAGITTARIUS now becomes visible through a special NeoFolk album, full of poetical echoes, of remarkable instruments, somewhere between the limits of melancholic and nostalgic, with a piano that is quite serene but as well as that, one that leaves a strong mark on the album in general, and the reciting voices, in particular. It must be mentioned that the guests are carefully chosen, every single one of them being allowed the opportunity of putting forward their personal know-how or ability, their artistic inputs being easily recognisable. And so, we meet: Damiano Mercuri (Rose Rovine E Amanti), Troy Southgate (H.E.R.R/SEELENLICHT), Philipp Jonas (SECRETS OF THE MOON), Herr Twiggs (KAMMER SIEBEN) or Marcel P. (VON THRONSTAHL). The least bit dynamic, more likely meditative and full of a poetic dimension than anything else, SAGITTARIUS unveils through these 15 tracks a pretty damn elegant universe, slightly elitist and with an elevated aura that could perhaps bother or even bore the superficial listener. I personally find it difficult to understand this band from a conceptual point of view, as a great deal of their poems are recited (rather than sang) in German, but also due to the fact that the sounds aura is impressive. "Europa Calling" and "The Song" are two simply marvellous tracks, where, with or without the flute, the sound leaves you breathless. I noticed on MySpace that Cornelius's project has now transformed into a trio, another ex. Black metal player, Dimo Dimov (SVARROGH) being welcomed alongside Marcel P. I am not sure how Dark can this band be considered but no doubt that the word interesting is the least to be said!
Rating: 0.99/1
 
(Kogaionon Magazine)


After self-released albums (cf. "Die Grosse Marina" & "Fragmente") Sagittarius got the opportunity to join the famous Cold Spring Records-Label to launch his new album. This official debut by Cornelius Waldner took him a couple of years to achieve, but the result is worthy of examination. Were entering a mainly neo-classical music universe where the piano takes an important part. The majority of the songs are based on German poems adding an artistic bonus to the work of Sagittarius. Several famous guest musicians like Marcel P. (Von Thronstahl), Herr Twiggs (Kammer Sieben) or yet Troy Southgate (H.E.R.R./Seelenlicht) to name the most famous ones contributed to this opus. All the poems are German and have been sung in a spoken, reciting way. Next to the main neo-classical style "Songs From The Ivory Tower" can also guides the listener throughout more medieval and troubadour-like parts (cf. "Der Gute Kamerad") and other neo-folk passages (cf. "Nihil Arisen". A song like "Trunkene Flut" even evokes some old Goethes Erben memories for the kind of gothic touch in the piano play. One of the absolute high lights emerges at the end of the album while adding a kind of cinematographic vision to the work of Sagittarius. This piece entitled "In Signo Solis" is mainly written in piano and remains an instrumental song. The album is quite diversified while certain feelings of sadness remain quite constant. There's no doubt about it, Sagittarius will please the lovers of neo-classical and neo-folk music!
 
(www.side-line.com)


The name Sagittarius may not mean too much to you at the minute, but for those of you with an interest in intelligently produced European neo-classical music, this is all about to change with the release of their second album, and their first on Cold Spring Records, the wonderfully passionate and enticing 'Songs From The Ivory Tower'.

Sagittarius is the solo work of Cornelius Waldner who provides piano, flute and vocals throughout the album. However, on this occasion he is joined by a merry band of who's who in the latest wave of neo-classical, martial and neo-folk groups inhabiting today's scene. And what a cast of supporting musicians it is; from Von Thronstahl and Forthcoming Fire there is Marcel P., from H.E.R.R. there is Troy Southgate, who is accompanied by his Seelenlicht bandmate and Kammer Sieben member Herr Twiggs, and from Rose Rovine E Amanti there is Damiano Mercuri, an amalgamation of talent which is bound to produce waves of interest throughout European neo-folk and associated genres. That said, it has to be noted that although Cornelius is joined by such an impressive band of musicians, this group plays a supporting role, whilst he takes the centre stage and propels Sagittarius forth.

Based on a series of poems by poems by Stefan George, Bernhard von Uxkull-Gyllenband, Gottfried Benn, Ludwig Uhland and Timo Kölling, 'Songs…' utilises the central structure of piano arrangements and vocals to deliver its own interpretations of these literary works.

With such a prominent use of piano as the main backing for the album, it takes on a beautifully sedate and dreamy presence, heightened by the strongly accented male vocals and stirringly seductive cello and flute accompaniments that from time to time act as wonderfully touching partners.

The music itself has an almost timeless quality to it, which is amplified by the almost simplistic structure it takes. However, through the constant use of piano and minimal other instruments, Sagittarius produce a truly sedate and captivating vortex of emotion and bittersweet qualities which flows dreamlike from the speakers, framing the predominately German vocals perfectly.

The mood and presence of the overall sound of 'Songs….' has an effortless charm and warmth. It's easy to digest, and whilst doing so the stirringly alluring music which it contains is a welcoming joy to indulge in.

Even with the use of German vocals, which may well be lost on the majority of listeners, Cornelius and co. still manage to produces an overall presence and sound that is a sheer joy to experience. It warms the soul and touches the senses whilst it gently courts its audience with its seductively passionate charms.

Occasionally incorporating a neo-folk aesthetic and feel through the use of flute, especially on the likes of 'Das Lied' and 'Sternwandel V', the musical structure produces an interesting sound and quality which Sagittarius delivers with great flair and command, whilst managing to keep the flow of the album held together brilliantly.

There is also an interpretation of 'Europa Calling', Forthcoming Fire's stirring call to arms for European Volk. Again, Sagittarius work their own unique magic on the track, making it one of stirring power whilst still managing to keep a delicate charm and sedate musical structure and delivery throughout, which makes this track one of the album's many highlights.

A number of purely instrumental tracks that from time to time rise to the forefront, demonstrating the skill in musical composition that Cornelius possesses, and they are as welcomingly received as the more conventional songs here.

Drawing a close to the proceedings is the beautifully sedate and passionately delivered 'The Song', which again amalgamates together both a timeless classical feel with a wave of neo-folk aesthetics, exemplifying the overall feel of the album wonderfully. It's a perfectly fitting curtain call and is guaranteed to leave you wanting more.

With 'Songs From The Ivory Tower' being such a solidly produced and delivered album, it will no doubt help catapult Sagittarius into the very heart of the neo-folk and neo-classical genres, where they so richly deserve to sit, whilst they are lovingly revered by those who have a love and admiration of this style of music.

'Songs…' is a brilliantly captivating album which yet again shows the diverse nature of Cold Spring Records' catalogue of late, and which helps cement their canon of releases as some of the most impressive and forward-thinking releases to have graced the wonderfully stimulating world of post-industrial music and the huge range of styles, genres and ideas that this expansive genre of music covers.

(Lee Powell, Judas Kiss Magazine)


Ich selbst bin bewusst wenig bewandert auf dem Gebiet der Neoklassik – auch in Verbindung mit schwermetallischen Klängen ist dieses Genre ein weisser Fleck auf der Landkarte für mich. Völlig ohne harte Töne kommen Cornelius Mikael Waldner und sein Projekt SAGITTARIUS auf der aktuellen Scheibe "Songs From The Ivory Tower" aus – hier zeigt sich Waldner nämlich gänzlich gegenläufig zu seinen sonstigen und bisherigen Betätigungsfeldern HAILSTORM, WARLOGHE und SECRETS OF THE MOON und rudert mit gemächlichen, sanften Kompositionen auf dem seichten See moderner Klassik. Im Grunde bestehen die fünfzehn Singspiele allesamt lediglich aus mal schwermütigen, mal heiteren Klavierklängen und einer hellen Singstimme, die zwar nicht an die Extraklasse von Operntenören heranreicht, für meine Ohren aber sicher und lupenrein eingeträllert worden ist. Auf dieses Fundament werden nach und nach einzelne Bausteine gesetzt – synthetisches Tastenspiel ist da zu vernehmen, ausserdem des öfteren eine Flöte und auch akustische Gitarrenparts meine ich mir eingebildet zu haben. Angesichts dieser doch recht spartanischen Instrumentierung ist es sehr erfreulich, dass Waldner sich als grosses Talent erweist, der scheinbar eine weiterführende klassische Ausbildung genossen zu haben scheint, denn hätte sich ein Künstler geringerer Qualität an "Songs From The Ivory Tower" versucht, wäre die Hörerschaft wohl laufen gegangen – wie schnell ist schliesslich eine Flötenspur verpfuscht oder klarer Gesang auf der schiefen Bahn unterwegs. Eingänglich wird über die Verse von Dichtern wie Gottfried Benn und Stefan George doziert, begleitet von den erläuterten leisen Tönen – das war's; mehr verbirgt sich nicht hinter dem Album. Mehr muss es für echte Freunde dieser Musik aber auch gar nicht sein, denn mag man der Neoklassik sein Ohr leihen, so bekommt man von SAGITTARIUS ein Festmahl aufgetischt.

(Der Täufer, A-Blaze Magazin #5)


Sagittarius was formed by Cornelius Waldner, a member of the black metal group Hailstorm, to provide an outlet for classical and soundscapes. Songs From The Ivory Tower is their second full-length release, following Die Große Marina a short-run vinyl LP based on Ernst Jünger..s novel "On The Marblecliffs". Songs From The Ivory Tower continues the fascination with German literature with the majority of tracks based on poems by Stefan George, Bernhard von Uxkull-Gyllenband, Gottfried Benn, Ludwig Uhland and Timo Kölling. This time, though, Cornelius Waldner has enlisted the assistance of numerous musicians including guest contributions by Marcel P. (Von Thronstahl), Herr Twiggs (Kammer Sieben), Damiano Mercuri (Rose Rovine E Amanti), Troy Southgate (H.E.R.R. / Seelenlicht) and Philipp Jonas (Secrets Of The Moon).

Songs From The Ivory Tower largely revolves around Waldner's sparse piano arrangements with their elegant melodies. It's a starkness befitting the nostalgic and melancholic atmosphere that Songs From... exudes. Aside from the opening 'Nihil Arsen' Corenlius Waldner's solo tracks are delivered in his calm, measured tones. Only on 'Der Sommer, Der Die Erntezeit Gekront' does he furnish the tracks with a more commanding, dramatic vocal performance. The deep melodic tones of Herr Twiggs that feature on 'An Des Meeres Strand' and 'Sternwandel V' cover similar territory, assisted with cello swells on the former and flute melodies on the latter. Much of Songs From... shares an affinity with Current Ninety Three's Soft Black Stars its elegant piano scores conjuring up a parlour room recital. It's largely the result of the additional contributors that flesh out the arrangements lending the music an evocative air and a folk sensibility to some of the tracks.

'Das Lied', based on the Stefan George poem, is a quaint ballad with lilting flute melody and a monotone Marcel P vocal, reprised as a bonus track under the title 'The Song' with an effective speak-song vocal from Troy Southgate. 'Der Gute Kamerad' is an elegant folk chamber track with the vocals of Troy Southgate and the pristine acoustic guitar of Damiano Mercuri. Sagittarius execute an exemplary take on the Forthcoming Fire / Von Thronstahl landmark song, 'Europa Calling', drenched in Damiano Mercuri's yearning, longing voice on this acoustic and piano based rendition.

Cornelius Waldner foregoes the bombast of death metal for a suite of songs that given their intimacy are just as powerful. Songs From... touches upon familiar aspects of the neo-folk and neo-classical scenes and it's performed consistently with musicians drawn from the close knit Cold Spring community ensuring that it arrives fully formed just waiting to reach out to those with an interest in the above. For more information go to www.coldspring.co.uk

(Tony Dickie, Compulsion)


Sagittarius is a neofolk / neoclassical project of the German Cornelius Waldner. His roots are in the extreme metal department since he was the frontman of the symphonic blackmetal band Hailstorm, but with Sagittarius Cornelius addresses his love for the first league of British neofolk bands from the 90s around Current 93 and Death in June. This Cornelius combines with tranquil neoclassical compositions with lyrics recited and sung in English as well as in German. Cornelius plays the piano by himself. Also the sounds of a flute, cello and acoustic guitar can be recognised. This is mostly delivered by the guest contributions from Marcel P. (Von Thronstahl / Forthcoming Fire) who plays the cello and bass guitar on this album, Damiano Mercuri (Rose Rovine E Amanti) who contributed guitars, as well as Philipp Jonas (Secrets of the Moon). Furthermore guest vocals are present from comrades Marcel P. (Von Thronstahl), Troy Southgate (H.E.R.R / Seelenlicht) and Herr Twigs (Kammer Sieben). Songs from the Ivory Tower is a quiet and modest recording which features melancholic songs with a focus on tradition and German poetry, containing subtle instrumentation that hold the middle between traditional neofolk and neoclassical chamber music. Really nice music to spend the Sunday morning or the late evenings with.

(TekNoir, Gothtronic.com)


Sagittarius is another interesting story of brains from the extreme metal scene searching for new musical territories. German composer Cornelius Waldner was the man behind symphonic black metal project Hailstorm in the mid-nineties that in its symphonic approach to furious expressions had similarities with Emperor and Limbonic Art. As Hailstorm has been put on stand-by Cornelius Waldner concentrates on his solo-project under the name Sagittarius. The result can be heard on this first proper CD-release of Sagittarius titled "Songs from the Ivory tower" released on British label Cold Spring Records. The style of Sagittarius can be described as crossover between grandiose expressions of neo-classical and the authenticity of neo-folk. Being a multi-instrumentalist Cornelius Waldner on "Songs from the ivory tower" plays several instruments. Dominating instrument is piano meanwhile string instruments as well as acoustic guitars beautifully accompanies the music in a subtle manner. The melancholic pace of the music is strengthened by the vocals of Cornelius Waldner with lyrics sung in German and English. Through out the 15 musical pieces Sagittarius has guest appearances of label mates Troy Southgate (from H.E.R.R.) and Damiano Mercuri (from Rose Rovine E Amanti), two well-chosen contributors since the expressions of Sagittarius has many similarities with the two aforementioned project, though the Sagittarius sticks to the introspective and chamber music-like expressions in contrary to the often more pompous style of H.E.R.R. Another excellent release from the Cold Spring label once again proving that artists from the extreme metal has more to offer than expressions of pure wrath.

(NM, Vital Weekly #642)


Lange hat es gedauert bis Sagittarius nach der "Grossen Marina", das seinerzeit noch als Vinyl erschien, mit "Songs From The Ivory Tower" ihr neues Werk vorlegen. Doch eins kann man vorwegnehmen, die Wartezeit hat sich mehr als gelohnt. In Zusammenarbeit mit einer ganzen Reihe von Gastmusikern, darunter Herr Twiggs (Kammer Sieben), Troy Southgate (H.E.R.R., Seelenlicht), Damiano Mercuri (Rose Romine e Avanti), Marcel P., Dimo Dimov (Svarrogh) und Philipp Jonas (Secrets of the Moon) entstand ein wahrhaft wundervolles Album voller vertonter Gedichte, bei dem das Klavier Cornelius Waldners die musikalische und durchweg melancholische Basis bildet. Gedichte von Ludwig Uhland, Gottfried Benn, Stefan George oder Timo Kölling bilden den lyrischen Rahmen und in der Kombination dieser beiden künstlerischen Elemente entstehen fünfzehn getragene und nachdenklich stimmende Lieder, die in dieser Form ganz sicher einmalig sind. Die Handschrift der Gastmusiker ist dabei stets erkennbar und so sind die Beiträge von Herrn Twiggs und vor allem Troy Southgate, der den „Guten Kamerad" von Ludwig Uhland, übrigens in Deutsch gesungen, neben "Nihil Arisen", "Trunkene Flut" und der Coverversion von Forthcoming Fires "Europa Calling" die Höhepunkte eines an herausragenden Liedern gewiss nicht armen Werkes. "Songs From The Ivory Tower" ist in der Summe ein sehr intensives und vor allem sehr intimes Album, das aufgrund seiner zeitlosen Schlichtheit und der wunderschönen Arrangements immer wieder seinen Weg in den CD-Player finden wird und einfach nur begeistert. 10/10

(Michael Kuhlen, Obliveon Magazin)


It's hard to believe maybe, but Cornelius Waldner of Sagittarius started out his musical career playing in a black metal band, Hailstorm. Like many in that genre, he has felt the need to explore other avenues of musical expression and Sagittarius is one such exploration. Songs from the Ivory Tower is essentially the first proper release on a big label from him, delivering fifteen songs showcasing his quietly melancholic, small-scale songs and neo-classical instrumentals.

Songs from the Ivory Tower is an entirely appropriate title for this disc. It is an extremely introspective and reflective album, portraying a distinctly solipsistic 'ivory tower' insularity and isolationist vibe. Above all, this broadcasts a feeling that the artist has secreted himself away from the prying eyes of the corrupt modern world for a very long time, and has developed some circular mental pre-occupations as a consequence. Despite that and the closed-in feeling of the songs, it nevertheless possesses an icy beauty along with a sense of mystical detachment and nostalgia.

Piano, acoustic guitar, and strings form the main musical accompaniment, along with the occasional bit of flute. The songs, which are based on the work of the poets Stefan George, Bernhard von Uxkull-Gyllenband, Gottfried Benn, Ludwig Uhland, and Timo Kölling, are slow sorrowful reflections, akin to looking into a still black pool of water, and are sung in a mixture of English and German. As can sometimes happen in real-life, the thoughts expressed here, born in isolation, have closed in on themselves. I often felt a sense of tight claustrophobia creeping in, and significantly, the repetitive nature of some of the instrumental lines, rather than detracting (or being distracting), further enhance the feeling. Additionally, it underlines the circularity and restricted orbits of the songs.

The production is excellent, investing the songs with lushness while at the same time keeping the sparseness very much to the fore. Songs such as the plaintive piano and guitar opener "Nihil Arisen," the simple musical scaffolding emphasising the philosophical despair in Waldner's voice, definitely benefit from the Spartan approach. The same can be said for the short "Der sommer, den die erntezeit gekrönt," lone piano chasing Waldner's German-sung paean. The anger is barely contained, bubbling broodingly just below the surface. The simplicity underlines that emotion far more effectively than any amount of bombast could. Moreover, the whole album is heavily informed with that species of dark and heavily brooding emotion, hanging over it like thick black thunder- and rain-laden clouds.

Meanwhile, the instrumentals display a broad Germanic classical influence, especially in "Menuet von Johann Krieger (für H.E.R.R)," a piece which wears its 18th century chamber music stylings proudly. The ensuing track, "Cupio Dissolvi," is a stately waltz of neo-classicism, sweeping and swirling around a be-columned ballroom. Perhaps this classicism is yet another expression of the hermit-like mind, a yearning for things past simply because they are somehow deemed to be better. Concomitantly I felt a strong infusion of nostalgia pervading this album, lending a distant and lost loneliness entirely befitting the delivery and style of the music.

I have a love/hate relationship with the neofolk/neoclassical genre, however this example shines through on many levels. While it is very introspective and very inward-looking, there are enough chinks in it that allow for more than a glimpse of the nostalgic world that Waldner inhabits. Make no mistake about this, there is a sepia-tinted nostalgia present here. The instrumentals reminded me somewhat of Bad Nueschwanstein in Bavaria for example, the fantasy castle of the Dream King, Ludwid König, with its hint of an aristocracy on the way down. However, even without the instrumentals, there is still a sense of years past, that somehow the modern day has lost its direction. It's an emotion that many in these troubled times can identify with.

(Simon Marshall-Jones, Brainwashed.com)


Sagittarius equals mr. Cornelius Waldner, a German with Finnish roots. The cover art makes me expect come kind of martial neoclassic music. Instead, I'm surprised with very Current 93-ish "poetic folk": stripped-down instrumentation with pianos and cellos and poetic spoken vocals (sans David Tibet's melodramaticism) in German. This may not sound like much as a description, but Sagittarius succeeds in being very beautiful and sensitive, in an honest and simple manner fitting the most beautiful folk aesthetics. The melodies are delicate and skillful compositions, the richness of the piano's sound has been perfectly captured, and Waldner's voice carries plenty of emotion.
The record contains some pieces from other composers, which stand out to their own disadvantage. Friedrich Silcher's Der Gute Kamerad from 1809 not so badly as Forthcoming Fire's cheesy power ballad Europa Calling. Beside these two songs, the only thing to remark about this album is the Current 93-vibe that sticks the whole way through. But as the music carries such rare sincere emotional expression I will definitely give my sincere recommendations to this beautiful record.

(John Björkman, Kuolleen musiikin yhdistys, English version)


Sagittariuksen takaa löytyy suomalaisjuuret omaava saksalaisherra Cornelius Waldner. Kansitaide antaa väärän ensivaikutelman että musiikki olisi jossakin martiaali- tai neoklassisilla linjoilla. Sen sijaan Sagittarius onkin vahvasti Current 93-vaikutteista "runollista folkia": pelkistettyä säestystä mm. pianolla ja sellolla ja runollista puhelaulua (vailla David Tibetin epätasapainoista melodramaattisuutta) suurimmilta osin saksaksi.

Tämä kuvailu ei ehkä kuulosta kovin kummoiselta, mutta Sagittarius onnistuu itse asiassa olemaan erittäin kaunista ja herkkää, sellaisella yksinkertaisen vaatimattomalla tavalla joka kauneimpaan folk-estetiikkaan kuuluu. Melodiat ovat kauniita ja taidokkaasti sävellettyjä, pianon soinnin rikkaus hienosti taltioitu ja Waldnerin äänessä on paljon tunnetta.
Joukkoon on otettu joitakin muiden säveltäjien kappaleita, joista jotkut erottuvat harmiksi, Friedrich Silcherin Der Gute Kamerad vuodelta 1809 ei niin paljoa kuin sankariheviballadilta kuulostava Forthcoming Firen Europa Calling. Nämä sivuuttaen levyn ainoa haitta on sen koko matkan mukana roikkuva Current 93-henkisyys. Kuitenkin musiikista paistaa läpi vilpitön, sisältä kumpuava ilmaisu ja annan ehdottomasti suositukseni tälle kauniille teokselle.

(John Björkman, Kuolleen musiikin yhdistys, Finnish version)


Würde man jetzt das Haar in der Suppe suchen, dann könnte man behaupten: Das hat aber ganz schön lange gedauert. Aber da gut Ding ja bekanntlich gerne mal Weile hat und der im Zusammenhang mit Rezensionen mehr als überstrapazierte Wein ja auch mit der Zeit reift, freuen wir uns an dieser Stelle lieber darüber: Endlich ist es da, das lang erwartete Album Songs From The Ivory Tower von Sagittarius, dem Projekt um Cornelius Waldner. Nach einigen Umbesetzungen erschien das Album zwar einerseits dann doch als Solo-Projekt, andererseits trifft diese Bezeichung auch nicht ganz zu, da sich eine ganze Reihe von Gastmusikern auf dem Album finden lässt.

Wie von Sagittarius gewohnt, ist das tragende Instrument hier das Klavier. Dies darf in keinem Stück fehlen und stellt die Hauptsäule dar. Dabei bemerkt man – wie schon von vorherigen Sagittarius-Veröffentlichungen gewöhnt – schnell: Dies beherrscht er virtuos. Dramatisch, gefühlvoll und Spannungsbögen aufbauend wird es gespielt und weiß den Hörer eindeutig zu berühren. Ob man das dann am Ende Klassik, Neoklassik oder anders nennt, ist dabei Nebensache – Fakt ist: Es berührt! Zwar wirkt die Musik auf der einen Seite traurig, auf der anderen Seite aber ist sie fern davon, verzweifelt, pessimistisch oder sogar depressiv zu klingen: Immer wieder merkt man, dass auch hoffnungsvolle Töne dabei mitschwingen.

Der Gesang fügt sich dabei nahtlos ins Gesamtbild ein – wobei hier ein Blick auf die Texte lohnenswert ist. Wie oft bei Sagittarius: Stefan George wird in Das Lied vertont, aber auch andere Namen fallen auf. So singt beispielsweise Troy Southgate Der gute Kamerad von Ludwig Uhland. Neben eigenen Texten Waldners werden zusätzlich auch Texte von Timo Kölling und Bernhard von Uxkull vertont. Und wo mit Troy Southgate bereits ein Gast genannt wurde: Daneben finden sich beispielsweise auch Herr Twiggs von Kammer Sieben (Stimme bei An des Meeres Strand), Marcel P. (unter anderem das Cello bei Du stehst am alten Gartentor und schweigst) und Philipp Jonas von Secrets of the Moon (Gitarre bei Nihil Arisen) auf dem Album.

Trotz aller Gäste und der Verschiedenheit der Texte: An keiner Stelle geht der rote Faden auf diesem Album verloren. Die vor allem vom Klavier getragenen Kompositionen, gelegentlich von anderen Instrumenten wie Cello, Gitarre oder Flöte ergänzt, wissen zu berühren und zu gefallen. Es ist doch schön, wenn Warten sich auch mal auszahlt. Hört man das Album, dann ist im Grunde schnell vergessen, wie lange es „in der Mache war. In diesem Sinne: Hut ab!

(Marius, Alternativmusik.de)


Lically based on poems by Stefan George, Bernhard von Uxkull-Gyllenband, Gottfried Benn, Ludwig Uhland and Timo Kölling, SONGS FROM THE IVORY TOWER is the second album by Sagittarius. Composed by Cornelius Waldner during the 2002/2007 period the album contains fifteen minimal decadent and melancholic piano compositions which sometimes are enriched by instruments played by guest musicians such as Marcel P. (Allerseelen), Herr Twiggs (Kammer Sieben), Damiano Mercuri (Rose Rovine E Amanti), Troy Southgate (H.E.R.R. / Seelenlicht) and Philipp Jonas (Secrets Of The Moon). The atmosphere created is heart ripping and sometimes the spoken word neo-classical compositions turn into folk songs (see "Das lied" and "Der gute kamerad", "Menuet von Johann Krieger (für H.E.R.R.)", "Sternwandel V" and the closing "The song") keeping always alive the dramatic atmosphere created. The sound changes with a proper neo-folk song titled "Europa calling" (the lyrics of this one have been written by Marcel P., who now is a stable member of Sagittarius along with Dimo Dimov of Svarrogh). On this one we have on guitar and vocals Damiano Mercuri of Rose Rovine Amanti. SONGS FROM THE IVORY TOWER is a nice neo-classical album but sometimes I found a lack of tension (the one you can find on H.E.R.R. records for example) but if you prefer calmness and melancholy Sagittarius is a band you should try... (4/5)
 
(Maurizio Pustianaz, Chain D.L.K.)


Songs From The Ivory Tower is a melancholy and rich collection of piano based neo-classical tracks with some neo-folk edgers. With most the spoken word/ semi-sung vocals mainly sang in German and based around the works of several Germanic poets.

The project is fronted by Cornelius Michael Waldner who started his musically life playing keyboards and singing in German black metal band Hailstorm, here he handles vocals, the ever present piano and flute. The rest of the project is made up of Marcel P(who also in Von Thronstahl ) who's sound engineering, plays cello, bass guitar & does live vocals and Dimo Dimov who plays guitar. There's also guest contributions from the likes of Herr Twiggs (Kammer Sieben), Damiano Mercuri (Rose Rovine E Amanti), Troy Southgate (H.E.R.R. / Seelenlicht) and Philipp Jonas (Secrets Of The Moon). But really this Waldner's baby as his piano and vocals play the most prominent role in almost all of the 15 songs on offer here. He's an adequate enough and emotionally feeling piano player with a keen melodic and dramatic ear. And while none of this is particularly ground breaking or original, it has a got a great mix of elegance, atmosphere and melancholy grace.

All in all a consistent and atmospheric collection of mainly neo-classic piano based songs that are executed with real feeling, harmonic flare and elegance, which will appeal to those who enjoy their neo-classical fair fairly organic and sparse yet rich sounding and laced with Germanic vocals.

(Roger Batty, Musiquemachine.com)


Ganze fünf Jahre sind verstrichen, seitdem der Paderborner Cornelius Waldner nach zwei vorangehenden Demos SAGITTARIUS mit seiner Debüt-LP "Die große Marina" erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt hat. Zwischenzeitlich war nur noch eine Beteiligung am Sampler "Salon Décadence" sowie die "Fragmente II" CD-R in einer Kleinstauflage zu verzeichnen, doch nun ist ein würdiger Nachfolger fertiggestellt worden, der mit 15 Stücken dann auch ein mehr als ordentliches Quantum Musik aufweist und zudem über das neue Label Cold Spring Records leichter als die bisherigen Veröffentlichungen zugänglich sein sollte.
 
Auf "Songs from the Ivory Tower" ist Cornelius Waldner erneut in ein neoklassisches Gewand geschlüpft und zeichnet dabei sowohl für Klavier und Flöte als auch für Teile des Gesangs verantwortlich. Der ruhige und zeitweise schwermütige Grundtenor der Lieder wird überwiegend vom Klavierspiel getragen, bei dem zumeist ein bestimmtes Thema dominiert, welches dann über die Dauer der einzelnen Titel ausgebreitet wird. Zugleich ist das Klangspektrum aber auch erweitert worden und es kommen häufiger Cello und Akustikgitarre als weitere Begleitinstrumente zum Einsatz. Die größte Weiterentwicklung ist allerdings darin zu sehen, dass zwei Drittel aller Stücke nun nicht mehr bloß instrumental verbleiben, sondern mit Vocals versehen worden sind. Dieser Unterschied zeigt sich schon bei dem – ebenso wie das H.E.R.R. gewidmete "Menuet von Johann Krieger" bereits von "Salon Décadence" bekannten – Opener "Nihil arisen".
 
Danach folgen zunächst vier Kollaborationen zwischen Waldners Klängen und Texten des Schriftstellers und Lyrikers Timo Kölling, über dessen Renovatio Verlag die Vorgänger LP seinerzeit noch erschienen ist. Trotz aller immer wieder aufrankenden Spekulationen zur politischen Ausrichtung des Projekts ist insoweit festzustellen, dass die im Beiheft komplett abgedruckten Texte diesen jedenfalls keine neue Nahrung geben werden. Auch im Übrigen wollen wir uns hier allein darauf beschränken, was das vorliegende Produkt hergibt und uns nicht an Mutmaßungen beteiligen, die – wie auf einschlägigen Internetauftritten zuweilen anzutreffen – ihre einzige Grundlage in zusammengeschusterten und halbgaren Verknüpfungen zu anderen Personen, Bands oder bestimmten Konzertkonstellationen haben.
 
Denn andere auf "Songs…" verwendete Texte entstammen etwa der Feder von Gottfried Benn, Stefan George oder Ludwig Uhland, dessen hier zum Einsatz kommendes Gedicht "Der gute Kamerad" bereits 1825 von dem deutschen Komponisten Friedrich Silcher vertont worden ist und das hierzulande auch heute noch Bestandteil von militärischen Trauerfeiern ist. Eingesungen wurde diese eher traditionell ausgerichtete Nummer von niemand geringerem als Troy Southgate (H.E.R.R./ SEELENLICHT). Dieser ist Teil einer recht illustren Gästeschar auf dem Album, als da insbesondere noch wären Herr Twiggs (KAMMER SIEBEN) mit einigen Gesangsbeiträgen, Damiano Mercuri (ROSE ROVINE E AMANTI) an der Gitarre oder Marcel P. (VON THRONSTAHL) an Cello, Bass und Mikro. Ungeachtet dieser großen Seilschaft bestehen die Lieder aber mit einem harmonischen Arrangement und gelungenen Performances.
 
Musikalisch sticht neben dem guten Kameraden außerdem das Cover von FORTHCOMING FIREs "Europa Calling" heraus. Intoniert von Damiano Mercuri ist hier ein bemerkenswertes Neofolk-Stück mit Ähnlichkeiten zu dessen Stammband entstanden. Um dieses herum sorgen zum Ende des Albums hin dann auch noch drei etwas längere, verhältnismäßig introvertierte Klavier-Kompositionen für einen distinguierten Ausklang dieser insgesamt interessanten künstlerischen Darbietung.
 
(Gerrit [pk], Terrorverlag.de)


Seit der letzten regulären SAGITTARIUS - Langrille "Die große Marina" sind auch schon wieder fünf Jahre ins Land gezogen. Zwar wurde diese Wartezeit immer wieder mit kleineren Tonträgern aufgelockert, so richtig das Wasser reichen konnten diese ihrem Vorgänger indes nicht. "Songs From The Ivory Tower" kommt da gerade richtig und verspricht Abhilfe. Musikalisch besinnt sich der kreative und nicht unumstrittene Kopf hinter SAGITTARIUS, Cornelius Waldner, erneut auf seine alten Stärken, nähert sich aber gleichsam einem seiner Haupteinflüsse, dem Current 93-Meisterwerk "Soft Black Stars" an. Die Klaviatur der Fusion sanfter Pianoklänge mit introvertiert und rezitativ vorgetragenen Gedichten gelingt hervorragend und umschifft weiträumig die Gefahr kitschiger (Marmor-) Klippen. Greift Waldner anfangs noch selbst zum Mikro, übergibt er dieses später an Gäste wie Damiano Mercuri, H.E.R.R.-Sänger Troy Southgate oder den ungewohnt unsicheren ('An des Meeres Strand') Kammer Sieben - Vokalisten Herrn Twiggs. Merkwürdig, denn Waldners Stimme ist definitiv stark genug, um auch ohne Promi-Unterstützung bestehen zu können, zumal er sich selbst mit Musikern aus dem weiteren Von Thronstahl-Umfeld mit Sicherheit keinen Gefallen tut, was auch für die Forthcoming Fire-Coverversion 'Europa Calling' zutrift. Vertont werden daneben Gedichte von Stefan George, Gottfried Benn, Bernhard Victor Graf Uxkull-Gyllenband, Ludwig Uhland und Timo Kölling. An der Akustikgitarre in 'Nihil Arisen' hilft in bewährter Tradition Philipp Jonas (Secrets Of The Moon). Unterm Strich eine mehr als lohnenswerte Anschaffung für Freunde neoklassischer und neofolkloristischer Musik. 12 / 15 Punkte
 
(Richard Klasen, Legacy Magazin 04/2008, Nr. 56)


I thought this was the debut album from SAGITTARIUS, but after some research I found out that Cornelius Waldner actually did release a limited vinyl some years ago, so this should be the second one. And yes, Cornelius Waldner is the master brain behind SAGITTARIUS, this wonderful neoclassical project I recently discovered. "Songs from the Ivory Tower" is a 15 track long trip through some of the darkest, yet most gentle piano compositions since ELIJAH'S MANTLE & OZYMANDIAS released their "The Soul of Romanticism" album all those years ago. Further parallels can be drawn as well; most of the lyrics here on "Song from the Ivory Tower" are, like all in the other mentioned work, adapted poems by great writers from throughout the history. The first song, though, is written by Cornelius and "Europa Calling" is of course a cover of the magnificent flag-ship by FORTHCOMING FIRE, later made famous in these circles by VON THRONSTAHL.
So, I mentioned that the main instrument of choice for Cornelius is the piano, but he also sings and plays flute, and has invited several friends (Marcel P. from aforementioned VON THRONSTAHL, Damiano Mercuri - ROSE ROVINE E AMANTI, Herr Twiggs - KAMMER SIEBEN, SEELENLICHT, Troy Southgate also from SEELENLICHT but most notably HERR and a somebody called Philip Jonas) to play cello and acoustic guitar. These are also providing some vocals in some tracks.

We are immediately thrown straight into one of the best songs, "Nihil Arisen", with a rather simple piano melody and Cornelius distinctive vocals, there are also some guitar-work in between the verses. But really, it's hard to point out the highlights on this disc since it has a very even level from start to end... Of course, "Europa Calling" is always delighting to hear in every version, so also here. Another really touching one is "The Song" or "Das Lied", (different versions of the same song, the English version has vocals by Troy Southgate, the German by Marcel P.) a rather folky song, with a really enchanting flute melody over the piano plings. It's also great fun to sing along to, and for those who would like to give it a try, the booklet holds all the lyrics.
By the way, speaking of folk songs, the one that follows after "Das Lied" is another very strong and rather uplifting one.

Negative sides are a few. Cornelius has a fine voice really, but sounds a bit insecure sometimes, especially in the English tracks, but this is of course not a big deal at all and I'm not even sure if that affects the over-all score; this is a well-deserved high pointer, with very gentle instrumentation and great poems that can really tingle your intellect. Splendid, classy, wise and noble neo-classical, for the ivory tower climbers.

(Markus Eriksson, The Shadows Commence)


Songs From The Ivory Tower – has any album title ever more succinctly summed up the elitist and idealist aspirations of neo-folk and martial industrial music? Sagittarius is the solo project of German musician Cornelius Waldner, and Songs From The Ivory Tower is the band's second album following 2003's Die Große Marina, released as a limited edition vinyl LP by Renovation Verlag, and still available as a free download from the Sagittarius website and from Neo-Form magazine (www.neo-form.de). For the recording of Songs…, Cornelius Waldner has assembled a formidable array of guest musicians, including Marcel P. of Von Thronstahl, Halgadom etc., Herr Twiggs of Kammer Sieben, Damiano Mercuri of Rose Rovine E Amanti, Troy Southgate of H.E.R.R. and Seelenlicht, and Philipp Jonas of Secrets Of The Moon.

Songs… opens with a song in English, 'Nihil Arisen'. Cornelius Waldner's wistful piano finds an apt counterfoil in Philipp Jonas' guitar, as Waldner intones the mournful lyrics in a clear, simple spoken recitative. The general effect is similar to Golgatha or some of Karsten Hamre's (Penitent, Arcane Art) work. However, the song is marred by the words simply not fitting the rhythm of the music, which is a shame. Fortunately, nearly all of the album's remaining tracks are either instrumentals or in German, so this problem doesn't arise again. The following four songs form a sort of suite, all being based on poems by Timo Kölling, the former editor of the German black metal magazine Moondance and a member of Trist. All the lyrics are given in the album booklet, but without English translations, so you're on your own there. Musically, the songs are dominated by neo-classical piano work. Marcel P. contributes cello to 'Du Stehst Am Alten Gartentor Und Schweigst' and 'An Des Meeres Strand' and 'An Des Meeres Strand' features vocals by Herr Twiggs, who arguably has a deeper, richer voice than Waldner.

Later songs feature lyrics by other German poets, including Stefan George, Bernhard von Uxkull-Gyllenband, Gottfried Benn and Ludwig Uhland. Of these, the most famous is undoubtedly Stefan George, whose 'Das Lied' is the seventh track on Songs…, with the vocals being handled by Marcel P. Cornelius Waldner contributes piano and flute, at least according to the album notes, but this doesn't sound like a concert flute to me, more like a wooden flute or recorder.

The following song, 'Der Gute Kamerad' has vocals by Troy Southgate. Now, those who have read my previous reviews of H.E.R.R. and Seelenlicht will know that I'm not the most ardent admirer of Troy Southgate's vocal stylings, but here, he's not half bad. In fact, I'll go so far as to say that this is the most enjoyable work I've heard so far from him – his voice suits the material, it melds well with Damiano Mercurio's acoustic guitar, and overall it sounds quite a bit like Ian Read of Fire + Ice. A stately, formalist minuet by Johann Krieger follows, also with Damiano Mercurio on guitar and more of that mysterious flute.

The thirteenth song is 'Europa Calling', a cover version of the song originally recorded by Forthcoming Fire, but made famous by the several different renditions of it released by Josef K.'s subsequent band, Von Thronstahl. This song has become something of a neo-folk anthem, a rallying cry for the Children of the Black Sun to rival Death In June's 'Runes And Men', and Sagittarius fully do it justice:

Don't you hear Europa calling
For him who leads the children home…

(This song, incidentally, is not to be confused with the Sol Invictus song of the same name, which is also very fine, but is entirely unrelated.)

The album concludes with a bonus track, 'The Song', an English rendition of 'Das Lied', with Tory Southgate again handling the vocals, and again sounding good. Apart from my reservations about the opening track's clunky lyrics, Songs From The Ivory Tower is an effortlessly pleasant listen, with many talented musicians playing real instruments, strong lyrics and beautiful neo-classical arrangements. Praise and plaudits to all involved – this is another quality release from Cold Spring fit to stand beside Von Thronstahl, Rose Rovine E Amanti and Werkraum at the more melodic end of the Cold Spring roster.

(Simon Collins, Judas Kiss Magazine)


Uno sguardo, misto di compassione e dolore, gettato dalla sommità d'una torre d'avorio, forse soltanto per ora protetta dallo sfacelo, è questo atto che Cornelius Waldner, trascorsi black metal in Hailstorm, ha realizzato con il contributo di Marcel P. di Von Thronstahl, Herr Twiggs di Kammer Sieben, Troy Southgate di H.E.R.R. e Damiano Mercuri di Rose Rovine e Amanti. La vena amaramente crepuscolare che mai si attenua in "Songs From The Ivory Tower" è esaltata dall'utilizzo del piano, protagonista dell'intero lavoro, con chitarra e flauto a fornire sporadicamente preziose sfumature di radice folk in Das Lied, Sternwandel V o Der Gute Kamerad o medievali in Menuet Von Johann Krieger, ed il violoncello a rafforzarne l'impianto neoclassico. Non distante da quanto fece Ozymandias e a tratti con qualche similitudine con Current 93 di "Soft Black Stars", Sagittarius, impiegando anche testi di Stefan George, Bernhard Von Uxkull-Gyllenband, Gottfried Benn, Ludwig Uhland e Timo Kölling, firma una serie di episodi dallo struggimento profondo, con grandi momenti di feroce e ispirata introspezione, in particolare, oltre ai brani già citati, Nihil Arisen, Du Stehst Am Alten Gartentor Und Schweigst, in un disco che non si astiene mai da un'assoluta e cupa tristezza che sembra maturata da un volontario esilio sui fondali di un disperato arrendersi. Unico guizzo, ma pertinente, la cover di Europa Calling di Forthcoming Fire. (7/8)

(Paolo Bertoni, Blow Up Magazine)


Presentato all'uscita come un disco relativo al panorama neofolk, forse in virtù dei collaboratori che vi prendono parte, "Songs From The Ivory Tower" appare essere tutt'altro già ad un primo ascolto. Innanzitutto è il prodotto di un unico artista, il tedesco Cornelius Waldner, ex black-metaller, che incentra tutti i componimenti sul piano e sulla voce, concedendosi anche sporadiche esecuzioni al flauto. Reduce da un esordio non recentissimo, risalente al 2003 con l'LP "Die Grosse Marina" (disponibile anche in formato mp3 nel sito dell'artista), Sagittarius balza alle luci della ribalta con questo album, assai vicino per concezione, suoni e struttura al discusso "Soft Black Stars" dei Current 93, e non è un caso che nel 2005 Cornelius abbia firmato una cover di "Antichrist And Bar Codes", pezzo tratto proprio da quell'album dei Current. Ma "Songs From The Ivory Tower", oltre a godere di quel minimalsimo morbido e neoclassico, è arricchito dalle partecipazioni illustri di Marcel P. (già in Die Weisse Rose), Damiano Mercuri (mastermind di Rose, Rovine & Amanti), Troy Southgate, Herr Twiggs dei Kammer Sieben e Philipp Jonas, autori che riescono, tramite voce, violini e chitarre acustiche, a dare più corpo a pezzi che non avrebbero comunque bisogno di nulla, garantendo già di per sé un'ottima soavità. In particolare gli inserimenti di chitarra di Damiano forniscono suoni diversi che si sposano perfettamente alla pacatezza del resto del disco senza, insomma, cadere in abusati stilemi neofolk. Il taglio breve dei brani va a costituire un piccolo mosaico, commento in tono minore di un passato che rivive nei testi di molti poeti tedeschi e culmina nella cover dei Forthcoming Fire "Europa Calling!", forse l'unico pezzo dal sapore un po' diverso, prossimo agli ultimi lavori, guarda caso, di Von Thronstahl. "Songs From The Ivory Tower" potrebbe apparire come la nostalgica versione mitteleuropea di "Soft Black Stars", ma al di là di qualsiasi paragone rimane un album ammaliante e decisamente riuscito.

(Michele Viali, Darkroom Magazine)


Cornelius Waldner è Sagittarius e 'Songs From The Ivory Tower' è il secondo album dopo 'Die Große Marina' ben mixato (e prodotto) da Marcel P. per la nostra amatissima Cold Springs records. I collaboratori? Tanti, e tutti di spicco: Marcel P. (Von Thronstahl), Herr Twiggs (Kammer Sieben), il 'nostrano' Damiano Mercuri (Rose Rovine e Amanti), Troy Southgate (Herr - Seelenlicht) e Philipp Jonas (Secrets of the Moon); i testi, quasi tutti in tedesco, sono tratti da poemi di Stefan George (in 'Das Lied'), Bernhard Von Uxkull-Gyllenband, Gottfried Benn, Ludwig Uhland e Timo Kölling. Tutti questi elementi non possono che amalgamarsi dando luce ad un lavoro gentile, sottilmente introspettivo, che richiama recondite sensazioni nostalgiche. Un connubio di veri strumenti tra chitarra acustica e flauti, su cui risalta il piano di Cornelius come nella strumentale 'In Signo Solis', 'Cupid Dissolvt' o l'oscura 'Nova Apocalypsis' che lasciano ampio spazio all'immaginazione di sbiadite e polverose albe malinconiche da osservare in ricercata solitudine, appagata solo da se stessa, per una pacata riflessione. Si arriva al neofolk classico ma sulle 15 tracce c'è ampio spazio per melodia e neoclassicismo, e personalmente, la seconda metà del disco è quella che preferisco visto che la prima pècca un'po di ripetitivismo. Da menzionare anche la già famosa 'Europa Calling' (cover dei Forthcoming Fire), 'Der Gute Kamerad dove Southgate è accompagnato da Damiano Mercuri, l'angusta 'Trunkene Flut' (Gottfried Benn) e per finire in bellezza: 'The Song' la bonus track narrata da Troy Southgate con fiabesca enfasi.
Un lavoro semplice quanto curato, prezioso, emozionante, che terrà compagnia in questi primi giorni autunnali guidati per mano dal piano di Cornelius in attesa di un giorno migliore sulla cime della torre d'Avorio.
 
(www.thedside.it)


Poesía y piano
Sagittarius - "Songs from the Ivory Tower"

Proyecto alemán de corte clasicista con colaboradores estelares dentro de la escena Neofolk, reunidos ante un proyecto conceptual alrededor de la obra poética de algunos románticos y simbolistas alemanes.
"Songs from the Ivory Tower" es un trabajo de Sagittarius editado en Cold Spring Records (Ref: CSR89CD) en Mayo de 2008.
Interpretado por Cornelius Waldner como pianista y vocalista & Damiano Mercuri como guitarrista y vocalista & Marcel P. como bajista, chelista y vocalista & Troy Southgate como vocalista desde Alemania y se centra en el estilo Neoclassical y tiene una duración de 46,45 minutos.

Estoy muy de acuerdo con aquellos proyectos musicales que sirven de cauce para dar a conocer obras literarias o poéticas pasadas que, de alguna manera se quieren recuperar y poner en valor. Por desgracia en nuestros días la lectura entre un público más joven ha caído a un segundo plano, ocupando la música su lugar. Es por esta razón que me gusta que esos trabajos literarios se vean reconducidos a través del cauce de la música.

Y esto es lo que se ha propuesto Cornelius Waldner, alter ego de Sagittarius. Y el medio que utiliza es, probablemente, el más adecuado, ya que toda la composición se basa en piezas de piano sobre las que se insertan los poemas, aunque siempre hay un instrumento secundario que da calor a las mismas, así nos encontraremos la flauta dulce, el chelo, la guitarra acústica y el bajo. Para conjugar estos elementos en su segundo trabajo de estudio, Cornelius se ha rodeado de prestigiosos músicos y vocalistas con cierta solera dentro de la escena Neofolk, aunque ciertamente el proyecto Sagittarius no debería enclavarse en esta corriente. Así tenemos al bueno de Damiano Mercuri de Rose Rovine e Amanti, quien aporta la guitrra y la voz en uno de los temas, Marcel P. de Von Thronstahl, quien acomete el chelo, el bajo y pone también la voz en algunos temas, Troy Southgate de H.E.R.R. y Seelenlicht, que aporta en su vertiente de vocalista, amén de Philipp Jonas de Secrets of the Moon y Herr Twiggs de Kammer Sieben.

El contenido literario es una selección de poemas alemanes desde finales del XVIII hasta el siglo XX, de autores como Stefan George o Ludwig Uhland, por citar a dos de los más relevantes, a los que se añaden algunos compuestos por el propio Cornelius Waldner y el destacado 'Europa Calling', tema de Forthcoming Fire, incluido en la parte final del CD como corolario de un álbum que da el contrapunto europeísta a un recorrido poético de tinte germanista.

Quiero resaltar la capacidad compositiva de Cornelius Waldner que logra ejecutar con su piano unas piezas de gran riqueza melódica, marco ideal para la yuxtaposición de las letras y de los instrumentos complementarios.

Entrando a valorar, yo me decanto más por aquellos temas en los que el instrumento que acompaña al piano es el chelo o la flauta dulce. Así destacaré 'Du Stehts am Alten Gartentor und Schweigst', 'An Des Meeres Strand', 'Das Lied' o 'Menuet Von Johann Kriegel'. Mención especial es el citado 'Europa Calling' que en su versión Neoclasicista nos revela que es un tema grandioso, susceptible de ser interpretado en otras formas musicales aparte de la Neofolk en la que fue concebido. Este tema está brillantemente ejecutado en la guitarra y el apartado vocal por Damiano Mercuri.

Se me ocurre poner este trabajo en relación con la última etapa de Current 93, grupo que atravesó una etapa Neofolk y que luego se reconvirtió al neoclasicismo y también con un sustrato literario. Si es verdad que hay una gran distancia conceptual entre ambos proyectos aunque no hay tanta desde un punto de vista formal, os puede servir de referencia.

Para amantes de la poesía y de la vertiente neoclasicista de la música oscura.

(Pedro Ortega, Mentenebre.com)


Kb. 10 evvel ezelott a black metalban utazo Hailstorm oszlopos tagja, Cornelius ugy erezte, hogy eljott az ideje, hogy uj osvenyekre lepjen, igy szuletett meg a Sagittarius, ami mar nem black metalt, sot nem is metalt, hanem klasszikus zeneben gyokerezo neofolk mellett kotelezte el magat. Ket kazetta demo utan, 2003-ban jelent meg az elso nagylemez, csakis kizarolagosan 300 peldanyban feher bakeliten, Die Grose Marina cimmel, ezt kovette egy Fragmente II nevezetu kislemez es egy kozos CD a Rose Rovine E Amanti-val, majd iden a masodik nagylemez. 2008-ban nagyon keves minosegi neofolk lemez jelent meg (vagy csak keves jutott el hozzam), valahogy kezdett megrekedni egy szinten a stilus. A Sagittarius sem hoz semmi ujat, nem tesz hozza nagy dolgokat a neofolk stilushoz, de annyira szivbol zenelnek, hogy orom hallgatni ezeket a tobbnyire egy szal zongorara komponalt, nem tul bonyolult dalokat. Cornelius szogletes hangjat szokni kell, szovegek gyanant tobbnyire nemet koltok versei hallhatoak. A lemez hangszerelese csodalatos, a fo hangszer a zongora mellett, a csello gyonyoruen szol, kellemes a furulya, akarcsak az akusztikus basszus, de akad gitar is a korongon, pl a nyito notaban, amit nem kissebb szemelyiseg szolaltat meg, mint Philipp Jonas a Secrets of the Moon-bol. Vannak meg vendegek a korongon, pl az An Des Meeres Strand es a Sternwandel V notakat Herr Twiggs (Kammer Sieben) enekli. Damiano Mercuri (Rose Rovine E Amanti) 3 notaban is gitarozik, sot a Forthcoming Fire altal szerzett Europa Calling notat is o enekli. A H.E.R.R.-bol jol ismert Troy Southgate is enekel ket notaban, szoval, egyaltalan nem unalmas a korong, a valtozatos vokalok nagyon feldobjak ezt az egysegesen jo lemezt, lehet ha csak Cornelius enekelne egyedul egy ido utan leuntam volna a lemezt. Osszegezve: a Songs from the Ivory Tower 2008 legjobb klasszikus zeneben gyokerezo neofolk lemeze, letunt korokat felidezve zenei eszkozok segitsegevel. 9.5/10

(Mirgilus Siculorum)


Německá dark folková kapela Sagittarius o sobě dala vědět v roce 2003 na promo kompilaci hudebního labelu Neo-form písní Anti-Christ and Bar Codes, aby vzápětí silně překvapila prvotinou Die Grosse Marina. Cornelius Waldner, mozek a hlavní tvůrčí síla celého projektu prokázal své výtečné hudební nadání a předznamenal cestu, po jaké se Sagittarius, tento neklasicistní hlas, v názvu se inspirující výrazem pro římského lučištníka (nebo také znamení střelce v horoskopu) bude ubírat.

Přes účast na několika dalších kompilacích dospěl Sagittarius k již druhému oficiálnímu počinu. Tím jsou „Písně ze slonovinové věže. Sagittarius, který dnes tvoří Cornelius Waldner, Dimo Dimov (Svarrogh) a Marcel P. (Von Thronstahl a The Days of the Trumpet Call) se tentokrát zaměřil na díla evropských romantických básníků a literátů.

Celé album je prodchnuto skepsí, deziluzí a zklamání z materialismu a obracení se zády k jakýmkoli transcendentním hodnotám, tedy z reality současného moderního světa. Návrat ke Stefanu Georgovi, Bernardu von Uxkull-Gylenbadovi, nebo Timo Köllingovi je symbolickým rozžehnáním s tímto světem a útěkem do „vnitřní emigrace. Patnáct písní, skládajících se z vynikajících klavírních kompozic Cornelia Waldnera a rozličné hudební účasti dalších členů, včetně několika hostů, jako například Troye Southgatea (H.E.R.R. a Seelenlicht), Damana Mercuriho (Rose Rovine e Amanti), nebo Herr Twingse z Kamer Sieben je různého zaměření a vyznění. Začíná se úvodním apokalyptickým počinem Cornelia Nihil Arisen („…let us open Pandora´s box…again and again…and Nihil arose from emptiness – the devil´s most beautiful temptation"), většina desky se následně nese v duchu povětšinou německého a rakouského romantismu, respektive překomponovaných básní, doprovázených klasicistními nástroji (An des Meeres Strand – Timo Kölling; Trunkene Flut – Gottfried Benn; Das Lied – Stefan Georg; dále například Der Gutte Kamerad Ludwiga Uhlanda).

Nebyl by to ovšem Cornelius, aby nás na své desce opět nepřekvapil něčím novým, popřípadě důmyslně skrytou reminiscencí. Stejně jako na desce Die Grosse Marina, která byla v podstatě celá mystickou klavírní kompozicí, inspirovanou meditací a rozjímáním nad nejznámější novelou Ernsta Jüngera Na Mramorových útesech a na které se znenadání objevila klavírní kompozice, melodicky odpovídající legendární "Hymn of the Legionary Youth", mohou někteří znalí posluchači dojít ke zajímavému zjištění, že zhudebněná báseň Der Gutte Kamerad rozhodně není nepodobná chorvatskému hymnu „Imao sa priatelja, tak, jak jej můžeme nalézt například na desce projektu Uskok, který v minulých letech přezpíval tradiční ustašovské písně (něco podobného provedl Boynd Rice s písněmi rumunské Železné Gardy).

Na samotném konci nalezneme fanouškům neofolku a "martial" scény notoricky známou píseň, zde převzatou od Forthcoming Fire (kde v minulosti hrál i Marcel P.). Jedná se o song "Europa Calling" (koneckonců, zazněl i na minialbu Von Thronstahl Mutter der Schmerzen). Recenzi „Písní ze slonovinové věže nelze zakončit jinak, než připomenutím části pasáže této písně, která (téměř) celé album uzavírá a hovoří nejen sama za sebe, ale za vyznění alba vůbec:
(Flavius, Fanfares Of Europe)

Don't you know a fire's burning
Since the ancienit times of Rome
Don't you hear Europa calling
For him who leads the chlidren home

(Flavius, Fanfares Of Europe)


Pierwsza duża płyta Saggitarius jest zdecydowanie krążkiem, który powinno się słuchać w dobry, słoneczny dzień aby mieć z czego tracić nastrój i pogodę ducha. Nie jest to bynajmniej krytyczne nastawienie, aczkolwiek po kilkukrotnym przesłuchaniu "Songs From The Ivory Tower" zawsze budziła się we mnie jakaś dezolacja. Smutek oraz zgryzota leje się strumieniami łez i dźwięków z głośników od pierwszych do ostatnich taktów zagranych na płycie. Na pewno jest w tym nieco atmosfery nadziei, aczkolwiek forma w jakiej recytowane lub śpiewane są głosy zawiera dużą dawkę przygnębienia, nieokreślonej tęsknoty. W ogóle z Saggitarius to przedstawia się taka historia - za całość muzyczną odpowiedzialny jest multiinstrumentalista związany z black metalowym zespołem Hailstorm, który swoim symfonicznym podejściem był porównywany do Emperor czy Limbonic Art. Nie mniej solowy album Corneliusa Waldnera zawiera przekrój przez ekspresje wyrażane w nietylko neofolku, ale również muzyce klasycznej. Płyta zdominowana jest przez pianino, aczkowiek dodatkowe instrumenty jak gitara akustyczna, flet czy wiolanczela wprowadzane bardzo subtelnie podkreślają ponury i pełen przygnębienia charakter muzyki. Bardzo sugestywnie zbudowane jest pianino w instrumentalnym "Nova Apokalipsis", gdzie trudno nie zauważyć inspiracji Chopinem i "Marszem pogrzebowym". Na płycie zdecydowanie można wyróżnić kilka (z 15) kompozycji. Dobrym pomysłem było zaproszenie do współpracy Troya Southgate z H.E.R.R., który swoim charakterystycznym głosem uczynił z nieco barokowo brzmiącego "Der Gute Kamerad" wyjątkowu utwór. Z resztą otwierający płytę "Nihil Arisen" jest dość podobny do atmosfery "Vondel's Lucifer - First Movement". Środek płyty przerwany jest też krótkim manuetem, w którym pojawia się gościnnie (nie jeden raz) na płycie Damiano Mercuri. Teksty są głównie w języku niemieckim, co mimo, że nie jestem w stanie się z nimi skonfrontować, to powodują większe strapienie, ale nieco zaprzeczają jakby klimatowi opłakiwania (dla mnie w odbiorze jest to zbyt twardy język). Natura tej płyty jest bardzo introwertyczna i według mnie kulminacja emocji znajduje się w kompozycji "Europa Calling", gdzie pośród świetnego aranżu oraz najbardziej rozwiniętej na płycie ścieżce gitary akustycznej Cornelius śpiewa w duecie ze wspomnianym już Damiano Mercurim. Płytę zamyka bonusowa kompozycja zatytułowana po prostu "The Song". Co dziwne, dopiero w niej najlepiej słyszę niemiecko-fińskie korzenie artysty. "Songs From The Ivory Tower" to bardzo solidnie wyrzeźbiony segment neofolkowej i neoklasycznej muzyki i w bardzo dobry sposób kontynuują poetycki folk Current 93.

(Artur Olejarczyk, ikultura.net)


Дебютный альбом немецкого музыканта по имени Cornelius Waldner вышел в Англии на известном лейбле Cold Spring. По какой-то причине Корнелиус решил выбрать себе псевдоним SAGITTARIUS.
Большинство песен на альбоме написано на стихи известных поэтов, перу самого Корнелиуса принадлежит лишь текст композиции, открывающей альбом. Кроме того, на пластинке можно услышать кавер-версию знаменитой песни FORTHCOMING FIRE Europa Calling. Правда, версия SAGITTARIUS будет похуже оригинала…
Перед нами каноничный немецкий неофолк – не особо оригинальный, но и не посредственный. Традиция, старая Европа, борьба… песни довольно лаконичны – из инструментов на них используется в основном пианино. Небогато, с другой стороны, можно сосредоточиться на музыке и мелодиях. Надо сказать, что мелодии у SAGITTARIUS очень даже ничего – музыкант, безусловно, талантлив, и его композиторские успехи намного интереснее среднестатистической неофолковой команды.
Ярких хитов на альбоме нет, но пластинка стоит быть услышанной. SAGITTARIUS - крепкий середнячок с хорошим потенциалом.[7/10]

(Stigmata.name)

disco-ivorytower